Holzpellets sind eine gute Alternative zu Öl, Gas oder zu Wärmepumpen. Das Hauptargument für die Nutzung von Holzpellets zum Heizen ist die weitgehende Unabhängigkeit von Öl- und Gaspreisen sowie von Energieversorgern. Darüber hinaus ist der Preis für Holzpellets seit Jahren recht konstant. Im Vergleich zu fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas sind die Preise für Holzpellets relativ gering. Dies hängt auch damit zusammen, dass es sich bei Holz um einen nachwachsenden Rohstoff handelt, der in Deutschland ausreichend vorhanden ist und dementsprechend schnell nachwächst.

Holz kann generell in verschiedenen Formaten als Brennstoff genutzt werden:

  • Scheitholz: Als Scheitholz bezeichnet man einfach Holzstücke, die als Brennstoff in sogenannten Scheitholzkesseln verwendet werden können.
  • Holzhackschnitzel: Holzhackschnitzel sind maschinell zerkleinerte Holzstücke. Sie eignen sich gut als Brennstoff, da sie im Gegensatz zum Scheitholz besser zu transportieren und zu lagern sind.
  • Holzpellets: Holzpellets sind aus Holzresten geformte, zylinderförmige Presslinge. Aufgrund ihrer hohen Energiedichte und der kompakten Ausmaße eignen sie sich besonders gut als Brennstoff.

Holzpellets können in einem Lagerraum oder in Tanks, inner- oder außerhalb des Hauses gelagert werden. Sie werden in der Regel mit einem Silo-LKW transportiert und über einen Schlauch in das Pelletslager eingeblasen. Die Lieferung und Lagerung ist also vergleichbar mit der von Heizöl.

Holzpellets sind dabei im Vergleich zu Scheitholz sehr gut lagerbar, da sie vergleichsweise wenig Raum benötigen. Allerdings sollten bei der Lagerung verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Da Pellets brennbar sind, muss der Lagerplatz in jedem Fall vor Brand oder Explosionen geschützt sein. Außerdem sollten Pellets vor Feuchtigkeit und zu viel Staub geschützt werden da ansonsten die Leistung des Brennstoffs leidet bzw. sie im schlimmsten Fall unbrauchbar werden.